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ZUCHTHUNDE |
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Voraussetzungen für die Zucht
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Der Deutsche Schäferhund ist nicht nur der Gebrauchshund Nr. 1 weltweit, sondern auch der ideale Familienhund; vorausgesetzt, er wurde von verantwortungsvollen Züchtern charakterlich einwandfrei gezüchtet.
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Bevor ein Schäferhund zur Zucht eingesetzt werden darf, muß er folgende Voraussetzungen erfüllen:
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Der Abstammungsnachweis der Elterntiere muß durch eine DNA- Untersuchung nachgewiesen und dokumentiert sein.
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Das Zuchttier hat der Zuchtordnung des Vereins für Deutsche Schäferhunde zu entsprechen. Die Zuchtordnung bezieht sich auf Abstammung, charakterliche Wesenmerkmale, Anatomie, Leistungsfähigkeit und Gesundheit des Hundes und stellt für die Kör- und Leistungszucht höchste Ansprüche in allen Bereichen.
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Im Alter von 12 Monaten wird der Hund auf etwaige Abweichungen bezüglich eines gesunden Hüftgelenks (HD) und Ellenbogengelenks (ED) röntgenologisch untersucht. Nur gesunde Hunde, die keine Abnormalitäten (Hüftgelenks-oder Ellenbogendysplasie) aufweisen, werden in der Zucht zugelassen.
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Ab 12 respektive 18 Monaten werden die Begleithundprüfungen (BH), sowie Schutzhundprüfungen (SchH) oder Herdengebrauchshundprüfungen (HGH) durchgeführt. Diese Prüfungen werden in der Regel durch weitere Prüfungen ergänzt, wie etwa der SchH 2 und SchH 3 und/ oder IPO2, IPO3, Rettungshundprüfungen usw. Hier gibt es ein ganzes Register verschiedener Prüfungsarten und Stufen, die höchste Wertschätzung ist in der Teilnahme an einer Landesgruppenausscheidungs- oder Bundessiegerprüfung zu finden.
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Die Ausdauerprüfung umfaßt eine Laufveranstaltung von 20 km am Fahrrad. Diese Anforderung muß der Hund problemlos und unverletzt durchhalten können. Die Ausdauerprüfung ist Voraussetzung für weitere Prüfungen, sowie Zuchtschauen und Körungen.
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Die Zuchtbewertung wird auf einer Zuchtschau von einem Zuchtrichter festgestellt. Die qualitativen anatomischen Anforderungen werden in Formwertstufen von gut, sehr gut, vorzüglich, bis hin zu "Vorzüglich- Auslese" dargestellt. Das Prädikat "Vorzüglich- Auslese" (VA) wird nur auf internationalen Weltchampionats vergeben und würdigt insbesondere auch die aussergewöhnliche Vererbungskraft eines Zuchttieres.
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Die Körung ist die wohl wichtigste Zuchtprüfung. Hierbei müssen zur erfolgreichen Teilnahme sämtliche Zuchtvoraussetzungen bereits erfüllt sein. Dabei wird der Hund nochmals besonders auf seine Zuverlässigkeit und Wesens-, sowie charakterlichen Merkmale überprüft. Gefährliche und undisziplinierte Hunde haben keine Chance eine Körung zu bestehen. Sie würden von der Zucht ausgeschlossen. Darüber hinaus wird der Hund in seinen anatomischen Vor- und Nachteilen von erfahrenen Körmeistern begutachtet und beschrieben. Nur eine bestandene "Körprüfung" oder Körung beider Elternteile in der Zucht führen zu einer Kör- und Leistungszucht.
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Rüden Hündinnen
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