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ODYSSEE IN ARABIEN
 

Odyssee in Arabien. ….oder - wie auch zwei Preußenblut Schäferhündinnen unter dem Irak Krieg zu leiden hatten.



Die internationalen Verkäufe des letzten Jahres waren eigentlich allesamt ohne jegliche Komplikationen über die Bühne gegangen. Die Flüge nach Sri Lanka, Mexiko oder Atlanta verliefen planmäßig.

Die nun im Frühjahr von einem omanischen Industriellen gekauften Hündinnen Jeckie und Kalinka sollten am 02.04.2003 mit dem Lufthansa Flug LH 632/02 MCT nach Muscat planmäßig um 13:00 Uhr in Frankfurt a.M. starten und Ortszeit um 23:30 Uhr in Muskat im Oman landen.

Nachdem die Reise für Jeckie und Kalinka bereits in der Nacht zuvor begonnen hatte, warteten wir gespannt auf einen Anruf aus Muskat, ob die Hunde auch problemlos angekommen seien.
Der Anruf kam mitten in der Nacht; die Nachricht war jedoch, dass die Maschine nicht bis in den Oman geflogen sei, sondern schon in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Dubai, gelandet wäre. Sie habe dort Passagiere direkt wieder nach Frankfurt bringen müssen, und der Weiterflug in den Oman nach Muskat sei gestrichen worden.

Die beiden Hündinnen Jeckie und Kalinka habe man dort bereits ausgeladen. --- Weitere Informationen gab es nicht ---.




 

Kalinka

 

Wir versuchten nun, über die Lufthansa in Frankfurt und Berlin Informationen zu bekommen, was nun dort mit den Tieren geschehen werden wird, denn die saßen ja mittlerweile zwanzig Stunden in ihren Flugboxen. Eine Stunde später kam die Information, die Hunde würden in Dubai versorgt, und drei Stunden später weiter in den Oman geflogen werden.

Morgens um 7:19 Uhr, so dass offizielle Protokoll der Lufthansa, seien die beiden „Reisenden“ in Muskat glücklich in Empfang genommen worden.

Nun leben die beiden dort wie in „Tausend und einer Nacht“ und können sich in den vollklimatisierten Häusern frei bewegen oder auf den großen Anwesen bei 35 Grad Celsius im Schatten relaxen.


 

Jeckie