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DINO PREUßENBLUT |
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Dino- ein Hund für alle (Not) fälle
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In Kiel wird seit den frühen Abendstunden eine 78jährige Frau vermißt. Sie ist bekleidet mit roter Jacke und blauem Rock. Die Person bedarf dringend ärtzlicher Hilfe. Hinweise bitte an die Polizei. Wenn diese Meldungen über die Radiowellen unseres Landes flimmern, sitzt Vera Böge, 48jährige Architektin aus Friedrichstadt, schon längst in ihrem Auto; unterwegs in Richtung Kiel, um zusammen mit DINO, ihrem vierjährigen Schäferhund, die vermißte Person zu suchen. Für DINO, dem ausgebildeten DRK- Rettungshund, reine Routine, schließlich werden eventuelle Ernstfälle zur Genüge geprobt... DINO ist einer der insgesamt rund 30 ausgebildeten Rettungshunde in Schleswig- Holstein, die unter dem Zusammenschluß der DRK- Rettungshundestaffel mit Sitz in Hohenwestedt bei Notfällen eingesetzt werden. Auch in Nordfriesland waren die fleißigen und überaus sanftmütigen Vierbeiner schon im Einsatz, als vor einigen Jahren ein kleines Mädchen in Drelsdorf vermißt wurde...
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Dino trifft Kommissar Rex
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Dino als Rettungshund bei der Arbeit
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Die Hunde werden speziell für diese Aufgabe geschult und müssen eine Menge Talent, vor allem aber den "richtigen" Charakter mitbringen. Dabei spielt die Rasse überhaupt keine Rolle, denn auch Mischlinge kommen in Rahmen dieses gemeinnützigen Dienstes zum Einsatz. Sie zeichnen sich aus durch Klugheit, Schuß- Festigkeit, Mut und Treue. Aber auch sportlich betrachtet haben die Hunde einiges zu leisten. Sie klettern über Leitern, balancieren über schwankende Bretter und dürfen auch vor Baulärm nicht zurückschrecken. Das Wichtigste jedoch ist ein "guter Riecher". Den Hunden werden am Einsatzort verschiedene Gebiete zugeteilt, die sie "abriechen" und absuchen. Dabei laufen sie völlig frei umher und alarmieren ihre Besitzer, sobald sie einen Menschen gefunden haben- egal, ob tot, verletzt oder lebend. Der Hundeführer, der, nachdem der Hund gebellt hat ,am Ort des Geschehens eintrifft, stellt dann fest, ob es sich um die gesuchte Person handelt...
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Dinos Urkunde
Der Rettungshund muß unter schwierigsten Bedingungen vermißte oder verschüttete Menschen suchen und das Finden durch bellen anzeigen. Man unterscheidet zwischen Flächensuche zum Auffinden vermißter Menschen und der Trümmersuche, wenn Menschen unter eingestürzten Häusern, Erdrutschen und dergleichen verschüttet wurden. Die Ausbildung der Rettungshunde besteht in der Hauptsache in der Gewöhnung der Hunde an alle möglichen Umweltgegebenheiten und Einflüsse wie Feuer, Rauch, Lärm, Wasser usw. Nur nervlich einwandfreie Hunde können diese Aufgaben bewältigen und unbeirrt und unter höchster Konzentration alleine im Gelände oder in den Trümmern nach Gerüchen fahnden, die auf Menschen, tot oder lebendig, hinweisen.
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Vera Böge, seit 25 Jahren begeisterte Hundenärrin, gehört mit ihrem DINO seit zwei Jahren zum Team der DRK- Rettungshundestaffel. Sie war im vergangenen Jahr bei vier und in diesem Jahr bei zwei Einsätzen dabei. Doch ob Einsatz oder nicht- trainiert werden muß auf jeden Fall. Dazu treffen sich die Rettundshunde mit ihren Zweibeinern zweimal wöchentlich auf speziell für Übungen ausgewählten Plätzen und proben den Ernstfall.
Original Zeitungsausschnitt August 1995
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Dinos Nachfolger
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Der Nachfolger des großen Dino Preußenblut ist heute Misha Preußenblut. Misha wird zu Zeit als Rettungshund in Friedrichstadt bei Vera Böge- Hexel ausgebildet.
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Misha mit 18 Monaten
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